D! Trends

Wie lange braucht Ihr von Ouchy in Lausanne bis zum Goldbrunnenplatz in Zürich? Was einst das Durchblättern von drei Fahrplanbüchlein benötigte, ist heute in 12 Sekunden abrufbar. Wir haben ein paar aktuelle wilde Ideen gesammelt. Sie sollen Euch anregen, in die Zukunft zu blicken.

D! Trends

Wie lange braucht Ihr von Ouchy in Lausanne bis zum Goldbrunnenplatz in Zürich? Was einst das Durchblättern von drei Fahrplanbüchlein benötigte, ist heute in 12 Sekunden abrufbar. Wir haben ein paar aktuelle wilde Ideen gesammelt. Sie sollen Euch anregen, in die Zukunft zu blicken.

Die D!Trendkarten

Die D!Trendkarten sind unsere Sammlung an Tehmen mit grossem Zukunftspotential. Passend zu den Trends haben wir hier ein kleines Nachschlagewerk mit spannenden Artikeln, Büchern und ein paar Videos erstellt. Die Trends zeigen HR-relevante Ideen und Wünsche, wie sich Organisationen entwickeln können.

Ein Trend war uns immer schon klar, nämlich dass in Zukunft Firmen mit einer ausgeprägten Feedback-Kultur und einer gut funktionierenden interdisziplinären Zusammenarbeit gewinnen. Treiber dabei ist das „Why“, die einzigartige Story, die Mitarbeitende mit Stolz und Leidenschaft erfüllt.

ACTIVE SOURCING

Ein gutes Netzwerk ist alles

Auf beruflichen Netzwerken bekommt so manche immer wieder Nachrichten von Recruitern. Obwohl sie offiziell bei einem Arbeitgeber verpflichtet ist. Active Sourcing spricht potentielle Kandidaten an, die nicht auf Stellensuche sind. Der Recruiter kann sich einen externen Talentpool aufzubauen und diesen aktiv pflegen. Gefährlich, falls die potentielle Kandidatin plötzlich in einer Krise mit dem Arbeitgeber steckt.

ALUMNI MANAGEMENT

Sag niemals nie

Es schmerzt, wenn gute Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Aber vielleicht kommen sie ja wieder zurück. Genau deshalb lohnt es sich, sich hin und wieder zu melden. Alle ehemaligen Mitarbeitenden sind Botschafter. Ob gut oder schlecht, kann sich auch nachher noch zeigen. Ein gutes Alumni Management steht in regem Kontakt mit Ehemaligen und schickt auch mal Geburtstagsgrüsse.

ANALOG

Zurück zur Natur

Kodak erfand die Digitalkamera, setzte auf analog und stürzte in den Abgrund. Sie könnten wieder hervorkommen. Denn viele Fotografen wollen heute wieder zurück zur analogen Fotografie. Das ist vielleicht nur ein Anzeichen. Mit der wachsenden Digitalisierung verliert unser Leben an realen Kontaktpunkten. Der Mensch sehnt sich nach Dingen, an denen er sich festhalten kann. Auch in der Personalführung gilt es, den richtigen Mix zwischen analoger und digitaler Kommunikation zu finden.

CANDIDATE RELATIONSHIP MANAGEMENT

Backup Candidate

Es ist Usus, dass die Beziehung eines Unternehmens mit der Ablehnung des Bewerbers endet. Schade, denn diese Beziehung könnte in der Zukunft wieder wertvoll werden. Durch sogenannte Backup Candidates könnten zahlreiche Stellen besetzt werden, ohne dass sie je ausgeschrieben wurden.

CHARAKTER VOR ZERTIFIKAT

Kulturpassung statt Skillset

Die Auswahl an Bachelors ist inzwischen immens. Doch ein Bachelor allein macht noch keine Arbeitgeberin glücklich. Unternehmen merken, dass nicht der Abschluss zählt, sondern die Lebenserfahrung. Gastronomieerfahrung übt die Belastungsfähigkeit, eine Weltreise mit kleinem Budget die Toleranz.

COACHING

Vom Spieler zum Trainer

Was interessiert mich mein Kurs von gestern? Wer am Ball bleiben will, muss sich ständig weiterbilden. Coaching- und Mentoringprogramme liegen im Trend. Aber nicht nur der klassische Erfahrene hilft dem jungen Küken. Mit Reverse Coaching geht es auch umgekehrt: Wenn neue Mitarbeitende erfahrene Mitarbeitende schulen, die an Betriebsblindheit leiden.

CONNECTED ISOLATION

Gemeinsam alleine

Immer mehr Mitarbeitende arbeiten von zu Hause aus, sind aber online super vernetzt. Sie treffen sich mit ihren Kollegen aus anderen Ländern per Skypekonferenz. Physische Treffen gehen in zunehmend digitalisierten Welten immer mehr vergessen. Wir glauben jedoch, dass persönliche Treffen den Grundstein für gute Beziehungen zwischen den Mitarbeitenden legen. Und die guten Beziehungen wiederum sind essentiell für die Motivation.

COWORKING SPACES

Arbeit unter Gleichgesinnten

Besonders bei Startups ist CoWorking beliebt. Gemeinsam nutzen Gründer eine Infrastruktur, profitieren von Networking und der Möglichkeit für gemeinsame Projekte. CoWorking ist der Spagat zwischen Home Office und normalen Büros, und immer mehr grosse Unternehmen bieten es ihren Mitarbeitenden an.

DESKSHARING

Arbeitsplatz wird mobil – zur Freude der Produktivität

Mit Teilzeitmodellen und Home Office nimmt die tatsächliche Nutzung von Arbeitsplätzen ab. Es sind nie alle Arbeitsplätze in einer Firma besetzt. Dadurch entstehen Kosten, die sich ein Unternehmen getrost sparen kann. Zudem zeigen Studien, dass Mitarbeitende produktiver arbeiten, wenn keine persönlichen Gegenstände am Arbeitsplatz sind.

DIGITAL RECRUITING

In die Hände der Millennials

Gestern Vine, heute Snapchat, morgen Beme. Digital Natives sind immer am Smartphone und können schnell die Plattform wechseln. Trotzdem ist es möglich, sie abzuholen: mit Recruiting Clips, die einen sympathischen Einblick ins Unternehmen geben. Oder mit spielerischen Ansätzen: interaktive Gewinnspiele auf den jeweiligen Social Media.

DURCHBLICK

Transparenz vom Lohn bis zur Auftragslage

Transparenz ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für eine gute Unternehmenskultur. Umfassend informierte Mitarbeitende verstehen ihr Unternehmen besser und sind die besten Botschafter. Über öffentliche Bewertungsportale wird Transparenz nun auch ausserhalb des Unternehmens erlebbar. Wir denken, kununu ist nur ein Vorbote für das, was noch kommt.

EMPLOYABILITY

Fit für den Arbeitsmarkt

Fit für den Beruf. Das ist die einfache Erklärung. Etwas genauer geht so: Die Beschäftigungsfähigkeit ist die Übereinstimmung zwischen eigenen Fähigkeiten und Anforderungen der Arbeitswelt. Also die persönlichen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Es ist im Interesse jedes Unternehmens, die Arbeitsmarktfähigkeit seiner Mitarbeitenden möglichst hoch zu halten.

EMPLOYER BRANDING

Menschen machen Marke

Menschen, die mit innerem Feuer und Freude arbeiten, erreichen mehr. Sie sind glücklicher und machen unsere Welt zu einem besseren Ort. Mitarbeitende vertreten die Marke, nach innen und nach aussen, positiv oder negativ, engagiert oder unmotiviert. Das zeigt sich in den Zahlen.

FEEDBACK IS KING

Die Devise: mehr, schneller, direkter

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist bloss noch eine mühsame Abarbeitung von Bewertungsrastern. Jedoch ist gerade für jüngere Mitarbeitende häufiges Feedback wichtig, um zu erfahren, wo sie stehen und wie sie weiterkommen. Eine ausgeprägte Feedbackkultur ist ein Erfolgsfaktor für Mitarbeitende und damit für das Unternehmen. Gefragt sind häufigere, spontanere und kürzere Austauschmöglichkeiten über Hierarchien und Abteilungen hinweg. Achtung: Positives Feedback ist genauso gefragt wie kritischer Ansporn zur Verbesserung.

FLEXICURITY PRINZIP

Das dehnbare Berufsleben

Das Leben ist schnelllebiger geworden. Das merken auch Unternehmen. Schon heute wird vermehrt auf flexible Teilzeiter und Freelancer umgesattelt. Jedoch ist diese Arbeitsweise eher neu und darum nicht in Systemen wie der Altersvorsorge oder der Sozialversicherung vorgesehen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Unternehmen ihre Flex-Worker selbst gut schützen.

FLEXWORK

Nachteulen ziehen lassen

Home Office, Gleitzeiten oder Open Space. Flexibles Arbeiten heisst viel. Flexwork ist der Teil davon, der sich auf die zeitliche Flexibilität konzentriert. Mitarbeiter wollen beispielsweise ihr Fünf-Tages-Pensum auf vier Tage komprimieren. Oder sie können sich komplett frei einteilen, wie sie ihre Gesamtsumme von 80 Stunden in zwei Wochen erreichen.

GAMIFICATION

Erwecke das Kind in dir

Sie sammeln Punkte und Pokale in digitalen Wettkämpfen. Das Verbinden von Arbeit und Spiel hat grosses Potential. Den Spieltrieb des Kandidaten oder der Mitarbeitenden zu wecken, kann sich positiv auswirken: Change-Initiativen, Ideenmanagement, Prozessoptimierung oder interdisziplinäre Zusammenarbeit. 100 Punkte für die richtige Antwort …

GENDER SHIFT

Superdaddy und Tiger-Woman

Karriereorientiert, familiär, selbstbewusst und sozialkompetent. So stellt man sich eine Tiger-Woman oder ein Supperdaddy vor. Aber nicht alle von uns können Obamas sein. Sicher ist aber, dass sich das moderne Rollenbild von Mann und Frau ändert. Unternehmen müssen die dafür nötigen Angebote an Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitsmodellen und Infrastruktur bereitstellen.

GENERATIONENMANAGEMENT

Aus alt mach neu

Unsere Gesellschaft ist überaltert. Momentan befinden sich vier Generationen gleichzeitig auf dem Arbeitsmarkt. Diese Altersdiversität erfordert ein aktives Management. Denn statt wertvolles Wissen mit der Pensionierung aus dem Unternehmen auf die Couch zu verbannen, kann dieses an jüngere Mitarbeitende weitergegeben werden.

GLEICHER LOHN FÜR ALLE

Sinn statt Zwang

In der Volksabstimmung wurde das Grundeinkommen abgeschmettert. Jedoch gibt es zu denken, denn wie viele Menschen würden tatsächlich noch arbeiten, wenn sie nicht müssten? Ist unsere Arbeitswelt sinnstiftend genug ausgestaltet, um die Mitarbeitenden auch ohne wirtschaftlichen Zwang zu halten?

GUERILLA RECRUITING

Do different im Kampf um Talente

Jobportale sind wie Tinder: zu viel Konkurrenz und immer das gleiche Bullshit-Bingo. Ungewöhnliche Methoden der Kandidatenansprache liegen im Trend. Unkonventionelle Locations, begeisterte Botschafter, Gamification an der Uni – je ungewöhnlicher, desto besser. Mit wenig Budget und viel Herzblut, dann liegt die Konkurrenz flach.

HÖHERE FLUKTUATION

Das Leben als Stafette

An die hohe Fluktuation müssen wir uns wohl gewöhnen. Denn junge und talentierte Mitarbeitende wollen sich weiterentwickeln. Unternehmen müssen diese ziehen lassen, damit sie andernorts Erfahrungen sammeln und Wissen aufbauen können. Natürlich immer mit dem Gedanken, sie später wieder willkommen zu heissen.

HOME OFFICE

Egal ob in der Küche oder am Meer: Arbeiten von überall her

Home Office ist wie ein Medikament mit positiven Nebenwirkungen: Es steigert die Produktivität und die Lebensqualität, zudem entlastet es den Verkehr. Und gleichzeitig gibt es dem Mitarbeitenden ein gutes Gefühl, denn Home Office basiert vor allem von der Arbeitgeberseite her auf Vertrauen.

HUMAN CAPITAL MANAGEMENT

Menschen als Inventar

Verwaltung des Humankapitals tönt nicht sehr sexy. Aber das heisst nicht, dass es nicht wichtiger wird. Die aktive Bewirtschaftung der Mitarbeitenden wird an Wichtigkeit zulegen. Dabei können Unternehmen verschiedenste Aspekte messen: die emotionale Bindung, das Skill- und Kompetenzlevel, die Widerstandskraft in Veränderungsprozessen oder die physische und psychische Gesundheit der Belegschaft.

HUMAN CLOUD

Aus Firma wird Schwarm

Was wäre, wenn ein Unternehmen keine fixe Grösse mehr hat? Je nach Auftragslage passt sich die Mitarbeiterzahl an. Das ständige Wachstum erübrigt sich und ein Unternehmen pulsiert. Das ist die Idee der Human Cloud. Politische Initiativen oder Hilfswerke arbeiten heute schon so. Mit Freelancern ist der Weg dahin vielleicht gar nicht so weit.

INDIVIDUALISIERUNG

Selbstverwirklichung als oberstes Gebot

Persönliche Interessen und individuelle Lebensentscheidungen haben eine grosse Bedeutung für jeden von uns. Unternehmenswerte und Arbeitsmodelle sollten damit vereinbar sein. Denn da draussen gibt es noch mehr als Teilzeitarbeit, Volontärarbeit oder Zeitsparkonti.

JOBCRAFTING

Künde nicht, verändere deinen Job

Selbst ist die Frau. Und der Mann. Mitarbeitende werden ihren Job so anpas- sen, bis er ihnen gefällt. Und das ist gut so. Denn unserer Meinung nach sind nicht die guten Mitarbeitenden die schlimmsten, die das Unternehmen verlassen. Sondern die frustrierten, die auf ihren Posten verharren. Die Spielräume, um seine Aufgaben zu verändern, sind oft grösser als angenommen.

JOBBSHARING

Halbe Arbeit, doppelter Gewiinn

Bis auf das Gehalt wird bei einem Jobsharer alles geteilt. Die Idee: Eine volle Arbeitsstelle wird von zwei Personen in Teilzeit besetzt. Natürlich ist es wichtig, dass sie sich untereinander gut organisieren. Beide haben Zeit, anderen Aktivitäten nachzugehen und es gibt ein redundantes System, wenn der eine Urlaub hat oder krank wird.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Eingestellt vom Algorithmus

Wir werden Siri bald nicht nur nach dem Wetter fragen, sondern auch nach der passenden Kandidatin. Einige Firmen setzten heute schon Algorithmen
zur Analyse von Sprachmustern ein. Eine kurze Sprachprobe genügt, und der Computer kennt die Belastungsresistenz oder die Sozialkompetenz. Interviews erhalten so eine ganz andere Tiefe.

LIQUID LEADERSHIP

Militärverweigerer vor!

Klassische Organisationsstrukturen kommen ursprünglich aus dem Militär. Sie sind starr, haben klare Befehlsketten und sollten nicht hinterfragt werden. Dies steht im kompletten Widerspruch zu den heutigen Erwartungen an ein Unternehmen. Agil und flexibel soll es sein, damit es auf die rasanten Veränderungen reagieren kann. Modelle wie Holacracy können helfen, Kompetenzen und Verantwortung neu zu regeln.

LIQUID YOUTH

Veränderung in Rekordgeschwindigkeit

Die neueren Generationen nennt man auch «Liquid Youth».
Sie überschwemmen bald den Arbeitsmarkt. Sie sind aufgewachsen mit sich rasant verändernden Techniken und adaptieren schneller als ihre Vorgänger. Diese Skills sind wertvoll für ein Unternehmen, gerade wenn es um Themen wie Wandel und Anpassung geht.

NEUE ARBEITSRÄUME

Kreative Umgebung für kreative Köpfe

Arbeitsprozesse sind oftmals mehrstufig: Die kreative Ideensuche erfordert Austausch, das konzentrierte Abarbeiten von Aufträgen verlangt Ruhe. Daher macht es Sinn, die Büroräume in Interaktions- und Rückzugszonen aufzuteilen. So kann ein Mitarbeitender sich in jeder Arbeitsphase optimal entfalten.

ONLINE EDUCATION

Fliegendes Klassenzimmer

Ist nicht YouTube inzwischen der grösste Ausbildner? Von Tipps für Schreiner bis zur Weiterbildung von Photoshop-Profis ist alles ständig und gratis verfügbar. Mitarbeitende müssen nicht mehr nach London fliegen, um eine möglichst gute Ausbildung zu erhalten. Das Internet wird zur Alternative von Klassenräumen und Frontalunterricht.

OPEN-SOURCE WISSENSMANAGEMENT

Einmal Wissen Take-away, bitte!

Kollaborationsplattformen wie Slack und Asana verbreiten sich wie Viren im Internet. Dies hat auch seinen Grund, denn sie ermöglichen einen Wissensaustausch in bisher unbekannten Dimensionen. Egal in welchem Land, um welche Zeit, zu welchem Thema ein Mitarbeitender Fragen hat – auf Slack werden sie garantiert schnell beantwortet.

PATCH-WORK-JOBS

Polygame Jobliebe

Der Mensch ist vielseitig und möchte das auch zelebrieren. Darum reicht es vielen nicht mehr, einen einzelnen Job zu haben. Verschiedene Jobs können helfen, das eigene Potential und die Fähigkeiten auszuschöpfen. Teilzeitjobs stellen besonders für kreative Menschen eine gute Möglichkeit zur Selbstverwirklichung dar.

RETENTION MANAGEMENT

Gute Mitarbeitende an die Firma binden

Manche Mitarbeitende scheinen unersetzlich. Um sie zu behalten, wurde früher einfach der Geldsack gezückt. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Netflix setzt zum Beispiel darauf, dass Mitarbeitende selbst entscheiden sollen, wie viel Ferien sie nehmen. Vielleicht helfen auch ein Sabbatical, Zeitsparkonti oder Bildungsgutscheine.

SAMMELWUT

HR-Daten richtig nutzen

Daten sammeln, sammeln und sammeln. Das tun die meisten Unternehmen. Jedoch ist es ziemlich witzlos, wenn diese Daten nicht ausgewertet werden. Dabei gäbe es viel zu tun: Absenzen, Leistung, Motivation, Gesundheit und Verhalten. Alles lässt sich analysieren und überall gibt es Zusammenhänge. Und richtig analysierte Daten sind wie ein Blick in die Kristallkugel.
Im besten Fall können sie voraussagen, welche Mitarbeitende als nächstes kündigen wird.

SOCIAL RECRUITING

Ein Tweet, ein Share und ein Like

Die Jobs, die auf den Sozialen Netzwerken auftauchen, werden von Jahr zu Jahr attraktiver. Das ist verständlich, die Algorithmen werden besser, alle geben von Lebenslauf bis Hobby alles an. Digital Recruiting Plattformen wie Xing und LinkedIn vernetzen Millionen.
Noch nie waren so viele potentielle Kandidaten so nah.

URBANISIERUNG

Flucht in die Städte

Die Prognosen sind eindeutig, in Zukunft findet das Leben in den Städten statt. Das bringt enorme Änderungen: Transport, Lebensräume, Vernetzung, Community und Arbeit. Damit verbunden sind verschiedene Trends. Einige davon: Sharing Economy, Collaborative Living, Mega Cities, Urban Farming, E-Mobility.

VIRTUELLE REALITÄT

Zeit und Raum überwinden

3D-Brillen waren gestern. Heute gibt es Virtual Reality Kinos.
Ok, wir wissen noch nicht genau, was morgen kommt. Aber wir sind überzeugt – das war noch lange nicht alles. Denn Raum und Inhalt können mit einer einfachen VR-Brille beliebig manipuliert werden. Wie wäre es mit einer Führung durch das Unternehmen? Oder Meetings von zuhause aus?

WOMENOMICS

Frauen die Pfade ebnen

Frauen halten inzwischen die Mehrheit der Bachelorabschlüssen. In der Politik sind sie eine unverzichtbare Grösse. Aber in Unternehmen gibt es immer noch eine gläserne Decke zwischen dem mittleren und dem Top-Management. Das muss und wird sich ändern. Unternehmen, die von der Klugheit und dem diplomatischen Geschick der Frauen profitieren wollen, werden in Zukunft diese Potentiale selbst fördern.

WORK LIFE DYNAMICS

Der Arbeitgeber wird zum Gastgeber

Der Arbeitsplatz ist nicht mehr nur ein Arbeitsplatz. Er ist auch ein Restaurant, ein Sportcenter und alles, was das Herz sonst noch begehrt. Der Googleplex in Mountain View macht es vor: Sporthallen, Wäschereien, Schwimmbäder und achtzehn Kantinen auf dem Firmenareal. Statt Balance sprechen wir in Zukunft von Integration. Der Arbeitgeber wird zum Gastgeber und der Mitarbeitende zum Dauergast.

WORKFORCE PLANNING

Angriff ist die beste Verteidigung

Es ist eine Kunst, vorausschauend Massnahmen einzuleiten, um Fähigkeiten und Ressourcen frühzeitig einzuplanen. Strategic Workforce Planning ist ein Führungsinstrument zur nachhaltigen Personalplanung. Darunter gewinnt die firmeninterne Ausbildung von Fachkräften an Bedeutung. Überlegungen zur Eingliederung von Flüchtlingen oder die Weiterbeschäftigung von Pensionierten gehören ebenso dazu.

WORKABILITY

Gesunde Mitarbeitende sind gute Mitarbeitende

Gesund im Beruf. Früher war das einfacher. Eine sichere Stelle und Lohn am Ende des Monats. Heute stehen neue Faktoren auf der Liste.
Vor allem geht es um die subjektive Einschätzung des Mitarbeitenden zu seinen Arbeitsbedingungen. Diese sollten die psychische oder physische Gesundheit berücksichtigen und fördern. Sonst droht ein Burn-out.

ZEIT IST DAS NEUE GELD

Zeit und Weiterbildung wichtiger als Boni

Das Sprichwort ist überholt. Zeit und Geld sind nicht mehr gleichwertig. Das wichtigste Kriterium bei der Jobsuche ist nicht mehr das Einstiegsgehalt. Für viele Mitarbeitende sind zusätzliche Ferien oder Freizeit mehr wert als eine Lohnerhöhung. Wir sind gespannt, wie sich das auf die Unternehmen auswirkt.