Workload

#7 Das Workload-Management

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Von Annina Brühwiler
Juhui, welche Freiheit: Ich kann mir komplett selbst einteilen, wann, wie und wo ich meine Tasks für DoDifferent erledige. Läck, welche Herausforderung: Ich muss mir komplett selbst einteilen, wann, wie und wo ich meine Tasks für DoDifferent erledige. Während meiner Zeit als Digitale Nomadin merke ich, was es bedeutet, komplett auf sich alleine gestellt zu sein.
Workload ist mit Blogs, Social Media, Webseite und Text-Aufträgen mehr als genügend vorhanden, ich muss einzig die Deadlines einhalten. Am Morgen noch eine Runde Surfen? Abends WordPress- und Auftrittskurse im Coworking Space besuchen? Spontan an einer balinesischen Zeremonie teilnehmen? Einen Wochenendausflug auf die Nachbarinsel unternehmen? Indonesisch lernen? Girls-Skate-Lektionen geben und ständig den Instagram- und Facebook-Account des Skate-Parks (siehe #3 Der andere Arbeitgeber) füttern? Mir mit Youtube-Tutorials Photoshop-Skills beibringen? Kein Problem, ich habe ja flexible Arbeitszeiten.
Aber schnell merke ich: Auch in Bali hat der Tag nur 24 Stunden. Auch in Bali muss ich morgens beizeiten aufstehen, wenn ich alles unter einen Hut bringen will. Arbeiten heisst arbeiten. Und Freiheit heisst Verantwortung übernehmen. Ich muss mich bewusst an den Computer setzen, mich konzentrieren, Handy zur Seite legen. Eins nach dem Anderen machen, nicht alles aufs Mal wollen. Versuchungen und Ablenkungen sind überall. Diesen zu widerstehen ist hier bedeutend schwieriger als im Büro in Zürich. Während meinen zwei Monaten TravelOffice lerne ich viel über mich, meine Arbeitsweise, meinen Workflow und auch meine Grenzen. Ein bisschen freue ich mich sogar aufs Nachhausekommen, auf einen geregelten Tagesablauf. Denn ich merke, dass gewisse Strukturen durchaus hilfreich sein können, um produktiv zu sein. Gleitende Arbeitszeiten und sporadisches Homeoffice möchte ich dennoch nicht missen. Und bis zu meinem Rückflug am 1. Dezember geniesse ich das Arbeiten im Paradies, Board-Sport, frische Früchte und Kokosnüsse, Kulturaustausch, Horizonterweiterung und das warme Wetter. In Zürich soll es ja schon ganz schön kalt sein. Brrrrr.

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