Coworking Space

#4 Der Coworking Space

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Von Annina Brühwiler
Internet und eine inspirierende Arbeitsatmosphäre findet man in Coworking Spaces und, wer sucht, auch in Cafes. Doch was kann ein Coworking Space, was ein Internetcafe nicht kann? Was bringt Digitale Nomaden dazu, 2.50 Franken pro Stunde für Internet zu bezahlen und zusätzlich noch Geld für teure koffeinhaltige Getränke und vegane Burger auszugeben? Ich finde es heraus im Coworking Space Dojo in Canggu, Bali.

Schnell merke ich: It’s all about Community. Klar, hauptsächlich arbeitet jeder ruhig am Laptop vor sich hin. Habe ich jedoch ein Problem mit Facebook-Ads, Google Analytics oder Photoshop, dann poste ich es in die Dojo Facebook Gruppe. Spätestens nach 15 Minuten habe ich einen schriftlichen Tipp oder jemanden neben mir, der mir weiterhelfen kann. Coworking Spaces sind eine enorme Quelle an Know-how aus den unterschiedlichsten Bereichen. Oberstes Gebot: Sharing is caring. Mitglieder organisieren Events, geben ihr Wissen weiter. So war ich bis jetzt schon an einem Event für Cryptocurrencies, Artificial Intelligence und SEO. Beim grossen Share-Board kann jeder Post-its aufkleben, der etwas sucht oder anbietet. Sei es ein Gym Buddy, Digital Marketing Crack, eine Yoga Lektion, eine neue Kamera oder ein altes Surfboard. Beim regelmässigen Members Brunch oder Afterwork Beer kann ich ungezwungen mein Netzwerk erweitern und mehr über die Abenteuer der anderen Digitalen Nomaden erfahren.

Zweifellos werde ich nach meiner Rückkehr abchecken, was Zürich in Sachen Coworking Spaces zu bieten hat. Und was organisations- und länderübergreifend funktioniert, funktioniert auch Firmen-intern. Es ist Zeit, den „Sharing is caring“-Gedanken noch mehr zu leben, das vorhandene Wissen besser zu nutzen und die richtigen Menschen zusammenzubringen. DoDifferent zeigt gerne, wie es geht!

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