Skatepark

#3 Der andere Arbeitgeber

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Ich gehe fremd. Arbeitstechnisch. An zwei bis drei Tagen pro Woche arbeite ich als Praktikantin in einem lokalen #Skatepark in Bali. Die Tasks sind ungefähr die gleichen wie bei DoDifferent: Web, Social Media, Newsletter, Events und was sonst im Backoffice anfällt. Als angefressene Skaterin freue ich mich auf diese Arbeitserfahrung. Der Park ist knapp ein Jahr alt, hat einen soliden Auftritt und ist bei professionellen Skatern und Touristen ebenso beliebt wie bei Familien und Locals. Doch hinter der Fassade herrscht dasselbe Chaos wie im Backoffice selbst. Als ich nach Konzepten mit Vision, Mission, Purpose, Zielgruppen etc. frage, werde Schultern gezuckt. Da gingen anscheinend beim letzten Personalwechsel einige Daten „verloren“. Guidelines betreffend CI/CD suche ich vergebens. Farbwelten und Schriftarten wechseln sie so oft wie Apple die AGBs, dasselbe gilt für die Menüs im Bistro. Die meisten der 30 Mitarbeitenden (alle Locals) sind topmotiviert, aber sehr auf das eigene Team (Bistro, Park, Backoffice, Shop) fixiert. Mitarbeiteranlässe und gemeinsame Ziele? Fehlalarm. Da sind einige Baustellen…

Für umgerechnet einen Franken pro Stunde versuche ich nun, mein#KommunikationsKnowHow und meine Arbeitserfahrung bei DoDifferent in diesem indonesischen Unternehmen einzubringen. Nicht, dass ich in zwei Monaten diesen Rohbau, mit einem guten Fundament übrigens, in eine glänzende Villa umfunktionieren könnte. Aber das Kommunikationszimmer praktisch und übersichtlich einrichten, das liegt drin. Ich starte mit der Einführung von DropBox und Asana, statt einer externen HD und Excel Tasklisten, der Überarbeitung der Webseite (inhaltlich und SEO-technisch) und CI/CD-Guidelines für die gesamte Kommunikation. Weitere Projekte kommen. In zwei Monaten ziehe ich ein Fazit. Auch ich bin gespannt…

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